Skip to main content

Wie viele Katzenkratzbäume brauche ich bei mehreren Katzen?

Eine allein lebende Katze hat das Glück, einen eigenen Kratzbaum ganz für sich allein zu haben.

5 Katzen liegen nahe bei einander.

© beatrix kido / fotolia

Manchmal sind es auch zwei in verschiedenen Räumen, wenn ihre Menschen es gut mit ihr meinen. Doch wie viele Kratzbäume sind es bei mehreren Katzen? Teilen sich die Samtpfoten einen Katzenkratzbaum oder braucht jedes Tier einen eigenen? Das hängt ganz von der Art des Kratzbaums und dem Zimmer ab, in dem sich die Katzen aufhalten.

Ein Kratzbaum pro Katze, ein Doppelkratzbaum für zwei
Grundsätzlich gilt: jede Katze braucht ihren eigenen Kratzbaum. Die Tiere sehen ihre Kratzbäume, Kratzbrett als ihr Revier und ihren Rückzugsort an, vergleichbar mit ihrem Körbchen oder dem Korb eines Hundes. Sie sollten dort bestenfalls nicht gestört werden, da auch eine Katze einen sicheren Rückzugsort braucht. Katzen sogar mehr als Hunde und Menschen, da viele Samtpfoten charakterlich doch sehr eigen sind. Das heißt aber auch, dass sie nicht immer einen Artgenossen gebrauchen können, wenn sie sich zurückziehen. Denkbar wäre, für zwei Katzen einen Doppelkratzbaum aufzustellen. Diese sind etwa deckenhoch und haben mindestens zwei Höhlen oder geschlossene Gänge, in denen sich die Katzen für sich alleine verstecken können. Bestenfalls sucht sich jede Katze ihr eigenes dunkles Versteck und lässt das der anderen Katze in Frieden. Sobald aber eine dritte Katze ins Spiel kommt, sollte auch ein neuer Kratzbaum her.

Wenn sich die Katzen nicht vertragen.

Schwierig kann ein geteilter Kratzbaum werden, wenn sich die Katzen untereinander nicht alle vertragen. Kommen manche gut und manche weniger miteinander aus, brauchen sie den Raum, sich aus dem Weg zu gehen. Ideal wären dann Kratzbäume in einiger Entfernung zueinander oder gar in verschiedenen Räumen. Die Katzen werden sich dann bald für je einen Kratzbaum entscheiden und werden sich so aus dem Weg gehen können. Kabbeln sie sich immer noch zu häufig, sollte versucht werden, die Kratzbäume tatsächlich weiter entfernt voneinander in andere Räume aufzuteilen. Ein Doppelkratzbaum funktioniert meist nicht mehr, diesen wird sich eher eine Katze allein sichern – oder aber im Glücksfall zwei, die sich besser verstehen.

Wohin mit den Kratzbäumen?

Manche Haustiere mögen es, ihren Rückzugsort in der Nähe ihrer Menschen zu haben. Bei Katzen ist das anders: wenn sie sich zurückziehen, wollen sie ihre Ruhe. Es kann funktionieren, einen Kratzbaum ins Wohnzimmer zu stellen, da die Nähe zum Menschen den Tieren nichts ausmacht, wenn sie gerade aktiv unterwegs sind. Allerdings sollten sie nicht gestreichelt werden, wenn sie sich in die dunklen Höhlen des Kratzbaums zurückziehen, denn damit signalisieren sie ihr Bedürfnis nach Ruhe. Insbesondere mit kleinen Kindern kann es problematisch werden, diesen das zu verstehen zu geben. Wenn das Wohnzimmer für mehrere Kratzbäume keinen Platz bereithält, können diese auch ins Schlafzimmer ausgelagert werden. Flur und Bad sind weitere beliebte Zimmer für den Kratzbaum, in der Küche dagegen würden sie der Katze eher als Sprungbrett auf die Arbeitsplatte dienen. Falls die Katzenkratzbäume im Schlafzimmer stehen, muss auch nachts immer eine Tür offen bleiben, sodass die Samtpfoten nicht eine ganze Nacht ihren Rückzugsort nicht erreichen können. Letztlich würde das nur dazu führen, dass niemand mehr ruhig schlafen kann. Bei der Auswahl der Räume für die Kratzbäume sollte weiterhin darauf geachtet werden, wo die Katzen heute schon am häufigsten anzutreffen sind, denn da fühlen sie sich auch am wohlsten.


Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *