Skip to main content

Katzenlaufrad: Bringen Sie Schwung in den Alltag Ihres Stubentigers!

Katzenlaufräder wurden bekannt im Zusammenhang mit der Haltung von Hamstern, Rennmäusen und Ratten.
Eine neue Errungenschaft ist das daraus entwickelte Katzenlaufrad, Catwheel genannt, welches für Spiel, Spaß und Fitness im Alltag der Stubentiger sorgen soll.
Gerade Miezen ohne Freigang benötigen viel mehr Möglichkeiten zur Auslebung ihrer angeborenen Instinkte wie zum Beispiel dem Jagd- und Beutetrieb und Spaziergänge durch „ihr Revier“.

„Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.“

–Victor Hugo-

Fakten zur Katzenhaltung.

Eine Katze läuft in einem Katzenlaufrad, dieses sind besonders für Hauskatzen geeignet.

© dmitrimaruta / Fotolia

Die Hauskatze ist die Haustierform der Wildkatze. Der Carnivore ist eines der beliebtesten Heimtiere.

Die Beweggründe zur Haltung speziell von Katzen sind laut einer Studie aus 2016 bei 62,1% die Liebe zum Tier bei insgesamt befragten 2.722 Tierbesitzern. Miezen werden von vielen als Erweiterung der Familie angesehen (44 %). Bei knapp 4 von 10 Katzenhaltern ist das Kuscheln und Schmusen ein relevantes Motiv zur Anschaffung einer Katze2.

Viele Menschen entscheiden sich für eine Katze als Haustier, weil sie reinliche Tiere sind, die fast so gut wie keinen Geruch in der Wohnung hinterlassen und weil der zeitaufwendige Spaziergang mit der Katze wegfällt. Das ist besonders für berufstätige Menschen ein wichtiges Argument.


Katzenlaufrad Cat in Motion kastanienbraun – Trainingsgerät für Katze

349,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 18. Dezember 2017 5:11
DetailsJetzt auf ansehen*
Katzenlaufrad – Trainingsgerät und Spielzeug für ihre Katzen

349,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 18. Dezember 2017 5:11
DetailsJetzt auf ansehen*

Katzenhalter in Deutschland und Österreich (2015).

„Wenn du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.“

Théopile Gautier

In Österreich leben ca. 1,6 Mio. Katzen. In Deutschland zählt man rund 7,3 Mio. Hauskatzen. Fast die Hälfte der österreichischen Haushalte (Angabe Statistik Austria) besitzen eine Katze. Dies bedeutet, dass fast jeder zweite Haushalt eine Katze besitzt3.

Geschichte der Domestizierung.

„Manchmal sitzt er zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt!“

-Théophile Gautier-

Die heutige „Hauskatze“ stammt von der afrikanischen Wildkatze (Falbkatze) ab und trat erstmals vor etwa 2,5 Millionen Jahren in Asien in Erscheinung.4

Bereits im alten Ägypten wurde sie als Heimtier gehalten.

Die Katze wurde zuerst in Syrien, bereits vor Christi Geburt, domestiziert. Sie wurde zur Jagd auf Mäuse und Wasservögel5 genutzt.

Eine kultische Verehrung erfuhr die Katze im alten Ägypten. Man denke dabei an Katzengöttin Bastet, die für Schönheit, Anmut und Fruchtbarkeit stand.


Nach alten Handschriften waren Katzen schon um 1500 v. Chr. die Beschützer der Kokons von Seidenraupen. Sie hielten Ratten und Mäuse fern. Ein chinesischer Glaube besagt, dass nur zwei Lebewesen Seele besäßen: Menschen und Katzen. Die Katze war das Urbild von Glück und eines langen Lebens. Die Reichen dieser Zeit schmückten sich als Statussymbol mit einer Katze als Haustier.

Wie vieles, das eigentlich Gut war, wurden Katzen im Mittelalter als dämonische Wesen angesehen, die Unglück brächten. Nur Hexen würden sie als ihre Begleiterin ansehen. Schwarze Katzen wurden in dieser dunklen Zeit von so manch verblendetem Bürger ähnlich verfolgt und verbrannt wie Hexen.
Im alten England hielten adlige Damen Katzen als Gespielinnen am Hofe. Katzen waren sehr wertvoll, weil selten.
Erst im 18. Jahrhundert wurden Katzen als wieder als Haustiere populär. Heute kennt man um die 30 offizielle Katzenrassen.
Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist die Katze das beliebteste Haustier weltweit.
In Menschenobhut lebende Katzen werden im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre alt6.

Körperbau und Sinnesorgane einer Katze.

„Was sind wir für Philosophen, wenn wir nichts von Ursprung und Bestimmung der Katzen wissen.“

-Henry Thoreaux-

Die durchschnittliche Katze ist in etwa 50 cm lang und 4 kg schwer, wobei es Variationen zwischen verschiedenen Zuchtformen gibt. So können bestimmte Rassen ein Körpergewicht von bis zu 8 kg Normalgewicht haben. Sie verfügt über eine ausgeprägte Muskulatur, mit dessen Hilfe sie schneller springt und sprintet als andere Fleischfresser. Dafür ist sie jedoch nicht ausdauernd im Laufen. Welches jedoch mit Katzenlaufrad gefördert werden kann.



Die gebogenen Krallen können scharf sein wie kleine Nadeln, und können aus einer Hauttasche zum Beutefang, zum Klettern, zur Verteidigung „ausgefahren“ werden. Gerade junge Katzen versuchen sich in der Handhabung ihrer scharfen Werkzeuge aus, was dem Besitzer oftmals unzählige Kratzer einbringt. Dieses Verhalten verändert sich je nach Alter.
Der Sehsinn der Katze ist hauptsächlich auf die Wahrnehmung von kleinsten Bewegungen ausgerichtet.
Das Gehör der Katze zählt zu den Besten aller Säugetiere, abgesehen vom Hund. Um Beutetiere, wie Mäuse, wahrnehmen zu können verfügen sie über eine sehr hochfrequente Grenzschwelle. Zum Auffinden der Beutetiere ist daher das sogenannte „Richtungshören“ sehr gut ausgeprägt.

Der Geruchssinn ist weniger gut entwickelt, dennoch höher als beim Menschen. So können Katzen einander am Körpergeruch erkennen.
Der Tastsinn der Katzen ist sehr hochentwickelt. Sie besitzt Tastrezeptoren, sogenannte Schnurrhaare an an Ober- und Unterlippe sowie oberhalb der Augen. Mit ihrer Hilfe ist es den Katzen möglich, die Breite einer Öffnung abzuschätzen. Zudem erkennen sie damit Gegenstände und Tiere. An den Vorderpfoten befinden sich Rezeptoren, durch welche sie kleinste Bodenerschütterungen wahrnehmen können, die zB. durch Beutetiere ausgelöst werden4.

Artgerechte Haltung von Hauskatzen ohne Freigang.

„Gedanken können heilen,
Katzenschnurren auch!“

Alfred Selacher

Eine einzelne Wohnungskatze kann bei mangelnden Kontakten und unzureichender Auslastung nach einiger Zeit unter Langeweile leiden, was Verhaltensstörungen zur Folge haben kann.7
Ein Artgenosse, mit dem sie sich austoben kann, ist bei reiner Wohnungshaltung von Vorteil. Ausnahme: Bei älteren oder unverträglichen Katzen gilt Einzelhaltung als legitim. Im Vergleich zur Katze mit Auslauf bietet die Wohnung einer Katze ohne Auslauf oft kein abwechslungsreiches Umfeld.

Die Möglichkeit, Kleintiere und Insekten zu fangen, Bäume zu erklettern und Neues zu entdecken, fehlt völlig. Aus diesen grund wäre die Anschaffung von Katzenlaufrad eine Überlegung wert.
Bei Stubentigern ohne Freilauf sollte darauf geachtet werden, ihnen dennoch  Möglichkeiten zur Auslebung des angeborenen Jagdinstinktes und Ersatzmöglichkeiten für die fehlende Fitness zu bieten.

Neben verschiedenen im Handel erhältlichen Katzenspielzeugen, Intelligenzspielzeug für Katzen wurde in den letzten vier Jahren das Laufrad für Katzen das sogenannte “Katzenlaufrad´´ entwickelt, um für „Wohnungsmiezen“ einen abwechslungsreichen Alltag zu gewährleisten.
Dafür ist mittlerweile eine breite Bandfläche hinsichtlich Ausführung, Bauweise und Größe im Handel verfügbar.

Arten von Katzenlaufrädern:

Bauweise aus:

  • Filz
  • Kunststoff
  • Holz
  • eine Seite geschlossen oder beide Seiten offen

Beläge der Lauffläche:

  • Filz
  • Gummi
  • Teppichpads
  • Erhältliche Durchmesser zwischen ca. 100 und 180 cm.

Katzenlaufrad: Wichtige Überlegungen bei der Anschaffung!

 

  • Zur Standfestigkeit eines Katzenlaufrades: Ausschluss jeglicher Verletzungsgefahr für das Tier, zB. durch Kippen, Bewegen oder Umfallen beim Laufen
  • Auf griffige Lauffläche (keine offenen Streben) achten
  • Der Durchmesser des Laufrades sollte an die Größe der Katze angepasst werden, so dass Schädigungen der Wirbelsäule durch zu kleinen Durchmesser vermieden werden können.
  • Die Breite der reinen Lauffläche: Im Zeifelsfall, je breiter umso besser, um die Gefahr des seitlichen Abrutschens zu vermeiden. Bei ausreichender Breite können sogar zwei Katzen gleichzeitig nebeneinander laufen.
  • Die Lautstärke des Laufgeräusches: Wenn diese zu laut ist, ist dies nicht nur für den Menschen störend, sondern für das sensible Gehör der Katze ebenso.
  • Die Reinigungsmöglichkeiten (Filz- und Teppichbeläge können schwieriger gereinigt werden als Gummibeläge)
Auch, wenn der Spaßfaktor generell garantiert ist, sollte dennoch darauf geachtet werden, potenzielle „Gefahrenquellen“ auszuschalten.
Am Anfang ist es möglich, dass Ihr Stubentiger möglicherweise misstraurisch reagiert. Je älter die Katze ist, umso schwieriger gestaltet sich die Gewöhnung an neue und fremde Gegenstände zum Spielen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, zusätzlich einer sogenannten „Reizangel“ zum Einsatz zu bringen, die innerhalb des Laufrades vor die Katze gehalten wird, um den Jagdtrieb anzuregen und somit die Betätigung mit dem Laufrad zu fördern. Wenn dann im Besten Fall vielleicht noch Leckerchen im Laufrad herumspringen, kann mit Sicherheit kein Stubentiger mehr widerstehen, egal, wie alt oder jung.

Katzenlaufrad: der führende Hersteller.

Wagner´s Pet Products Group ist ein bekannter deutscher Hersteller von Produkten für Vögel, Katzen und Hunde mit Sitz in Geilenkirchen. Die Firma beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren mit der Herstellung von sinnvollen Beschäftigungsmöglichkeiten für Tiere, von Tiermöbeln und Futter allgemein.

Marken der Wagner`s Pet Products Group:

  • Happy Bird
  • Montana Cages
  • Happy Bird – Manuvit
  • Wagner´s Premium Parrot Food
  • Wagner´s Parrot Products Avilux
  • Avicur
  • Wallace & Jones
  • W&J Sports
  • Family Zoo
  • Wagner`s Schönes für Vögel
  • Larsson – Farm
  • Swedish Amber
  • Canadian Cat Company
  • Barfissimo

Fazit: Die Bereitstellung eines Katzenlaufrades wird auf jeden Fall den Alltag Ihres verspielten Lieblings bereichern.

Und mit ein wenig Kreativität, Geduld und Zuwendung können Sie verschiedene Spielmöglichkeiten damit variieren, um so die Fitness und Sportlichkeit Ihres Stubentigers aufrecht zu erhalten sowie Krankheiten zu vermeiden, die aufgrund mangelnder Bewegung entstehen können (zB. Gelenksprobleme aufgrund von Übergewicht, Verhaltensstörungen durch Langeweile und vieles mehr). Sorgen Sie für Abwechslung im gesunden Katzenhaushalt und machen Sie dazu Ihrer geliebten Mieze eine wohlverdiente Freude.

Einzelnachweise & Weblinks:

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze
  2. http://www.petcom.at/index/marktdaten/heimtier-population/Studie-Hunde-Katzenhaltung-Oesterreich.html
  3. Lothar Störk, in: Lexikon der Ägyptologie III. Stichwort Katze. Otto Harrassowitz Verlag Wiesbaden 1980, S. 367–368.
  4. http://wissen.naanoo.de/tiere/wie-alt-wird-eine-katze
  5. Marcus Skupin: Endliche eine Katze. 2010, ISBN 978-3-8423-3018-4, S. 87 ff.